Hallo Gero,
Der Hammer kann nichts dafür.
Wenn jemand mit einem Hammer ein Bild malen will und es wird nichts, lag es nicht am Hammer. Es lag daran, dass niemand gesagt hat, dass man dafür einen Pinsel nimmt.
Genau da fängt für mich das Mentoring an. Ich benutze diese Werkzeuge täglich — und ich habe aufgeschrieben und gemessen, welches wofür taugt.
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Ich war der Quereinsteiger, den ihr ausbildet.
- bis 2019Vierzehn Jahre Industrie. Ausbildung zum Verfahrensmechaniker bei Ford, danach Anlagenführer.
- seit 2019Selbstständig als Mundtwerk — Grafik, Foto, Video.
- 2021Zertifizierter Grafikdesigner (OFG).
- 2026Leiter Digitale Systeme bei einem Wasserfilter-Anbieter. Kurze Station.
- läuftFrontend Developer, Developer Akademie — in der Abschlussphase.
Mit 16 bin ich falsch abgebogen. Kein Studium, kein gerader Weg — und im Feld, in dem ich arbeiten wollte, hat mich lange niemand genommen.
Meine Antwort war nie, Absagen zu sammeln, sondern selbst zu bauen. Erst Grafik, dann Foto und Video, dann Code, jetzt KI-Systeme. Jedes Mal von null, jedes Mal neben der Arbeit.
Deshalb kenne ich die Stelle, an der eure Teilnehmenden sitzen, ziemlich genau. Und ich weiß, was in dem Moment hilft: nicht das nächste Tool, sondern jemand, der einordnet.
Was bei mir mit KI schon läuft.
Nicht geplant, nicht ausprobiert — im Betrieb.
- Ein Assistent, der rund um die Uhr läuftAuf meinem eigenen Server, ansprechbar per Telegram vom Handy. Eigenes Gedächtnis in Dateien, Aufgabentafel, Morgenbriefing, Stimme, Websuche. Fällt ein Modell aus, übernimmt ein anderes.
- Eine Android-App dazuFünf Ansichten, funktioniert ohne Netz, holt beim Öffnen frisch nach. Als fertige App auf dem Handy installiert, nicht als Vorschau.
- Ein Sprachassistent, der Anfragen aufnimmtNimmt das Gespräch an, trägt die Angaben in eine Tabelle ein und schickt die Antwortmail hinterher. Läuft über einen Automatisierungs-Server, live getestet.
- Automatisierungen für den PosteingangE-Mails werden gelesen, einsortiert und als Aufgabe angelegt. Dazu Morgen-Übersicht, Freitags-Rückblick und Fristen-Erinnerung.
- Ein Arbeitssystem für eine FirmaAngebote, Aufträge, Lager, Personal, Zeiterfassung — 43 Bereiche, 12 nächtliche Läufe, produktiv im Einsatz. Mit KI-Auswertung und Chat darin.
- Eine App für Restaurant-TeamsDienstplan, Zeiterfassung, Anträge. Kann man selbst ausprobieren — Rolle per Klick, kein Passwort.
Und diese Seite hier. Was mich daran am meisten reizt: Es sehen noch wenige, was möglich wird, sobald mehrere KI-Köpfe zusammen an einer Sache arbeiten — jeder für das, was er kann. Welches Modell welche Aufgabe übernimmt, habe ich für meine eigenen Aufgaben gemessen statt geraten. Darüber rede ich gern im Gespräch.
Erst das Handwerk, dann das Werkzeug.
Wer mit KI Werbung machen will, muss zuerst Werbung verstehen. Ich habe Bild, Schnitt, Ton und Code gelernt, bevor es die Werkzeuge gab, mit denen ich heute arbeite. Das ist der Teil, den man nicht überspringen kann.
Bewegtbild — 11 Clips, mit KI-Werkzeugen entstanden. Zum Abspielen anklicken
Grafik — 11 Seiten aus eigenen Karussells, zum Vergrößern anklicken
Das Werkzeug wechselt, das Handwerk bleibt. Was oben läuft, ist mit KI entstanden — Schnitt, Timing und Bildaufbau kommen trotzdem aus den Jahren davor. Teils für Kunden, teils eigene Arbeiten. Nichts davon kommt aus dem Bildungsbereich; das schreibe ich lieber hin, als dass es jemand sucht.
Bild
Zertifizierter Grafikdesigner, Adobe-Kette seit 2019. Dazu heute: Bildgenerierung und Upscaling als Werkzeug — aber mit dem Auge, das vorher da war.
Bewegtbild
Premiere und After Effects, Hoch- und Querformat, Schnitt und Animation. Dazu heute: generierte Clips, wenn kein Dreh möglich ist — als Ergänzung, nicht als Ersatz.
Ton
Eigene Musik und Beats. Dazu heute: mein Assistent hat eine synthetische Stimme und versteht Sprachnachrichten — Stimmen ausgewählt, Ausfall abgesichert, im Betrieb.
Text
Alles, was hier steht, ist selbst geschrieben und selbst gekürzt. Dazu heute: Prompts, die ich versioniere wie Code — mit Regeldatei, Gedächtnis und festem Ablauf.
Code
HTML, CSS, JavaScript von Hand — mehrere Projekte ohne jede KI gebaut, als Beleg. Dazu heute: Node, Firebase, Python, Docker, eigene Server. Das ist die Hälfte, die beim Vibe Coding rettet.
Claude CodeChatGPTCursorn8nMakeGitHubDockerFirebaseNotionObsidianFigmaAdobe CCPremiereAfter EffectsPlaywright
Sechs Karten. Zwei davon unangenehm.
Ich arbeite so, wie ihr es unterrichtet
Prompting, No-Code, Automatisierung, Agenten — nicht als Kurs belegt, sondern seit zwei Jahren im eigenen Betrieb. Eure Werkzeugliste ist meine Werkzeugliste.
Ich kenne die Stelle, an der es kippt
Der Prototyp steht in zwanzig Minuten. Dann dreht die KI im Kreis. Wer da nicht weiß, was ein Deployment oder eine Konsole ist, sitzt fest — ich weiß es, weil ich es von Hand gelernt habe.
Erklären ist mein Werdegang, nicht mein Verkaufsargument
Vierzehn Jahre Industrie, dann Quereinstieg. Ich musste mir alles selbst und in einfachen Worten beibringen. Diese Worte habe ich noch.
Ich baue die Werkzeuge, über die ich rede
Wenn ich wissen will, welches Modell eine Aufgabe übernehmen soll, messe ich es — mit eigenem Skript und eigenem Protokoll, nicht mit einem Screenshot aus einem Vergleichsartikel.
Wo ich nachlege: Unterrichten
Ich habe noch nie vor einer Gruppe unterrichtet. Erklärt habe ich viel — einzeln, am Bildschirm, im Projekt. Vor einer Klasse zu stehen ist etwas anderes, und das lerne ich noch.
Wo ich nachlege: Curriculum
Lernmaterial und Curriculum-Arbeit sind neu für mich. Auch LangChain und CrewAI aus eurem letzten Modul habe ich noch nicht angefasst — n8n und Make dagegen schon.
Lernen wir uns kennen.
Such dir einen Termin aus meiner Woche — oder schreib mir direkt. Eine Probe-Session mit echten Teilnehmenden mache ich gern vorher.
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